Woran eine Förderfähigkeitsprüfung wirklich hängt
Ob ein Vorhaben förderfähig ist, entscheidet sich an wenigen, aber entscheidenden Punkten:
- Zielstellung: konkret und abgrenzbar (SMART-Prinzip), ausgehend von einer klaren Problemstellung
- Abgrenzung: ein in sich geschlossenes Vorhaben statt diffuser Bündelung verschiedener Aktivitäten
- Neuheit: für eine fachkundige Person nachvollziehbar -- konkret benannt, was am Vorhaben neu ist
- Arbeitsplan: fokussiert auf die innovativen Tätigkeiten, nicht auf vor- oder nachgelagerte Routinearbeiten
- Risiken: konkret auf das Vorhaben selbst bezogene technische Umsetzungsrisiken, keine wirtschaftlichen oder Marktrisiken
Diese fünf Punkte sind eine programmübergreifende Orientierung, keine einheitliche Prüfformel: Details unterscheiden sich je Programm -- z. B. ist Grundlagenforschung ohne Verwertungsabsicht bei der Forschungszulage (und bei bestimmten EU-Programmen) förderfähig, bei ZIM oder KMU-innovativ dagegen nicht. Die programmspezifischen Kriterien finden Sie auf den jeweiligen Programmseiten.
Die zwei Arten von Neuheit
In der Praxis lassen sich zwei Grundtypen unterscheiden: neue technische Lösungsansätze (z. B. ein neuer Wirkmechanismus oder eine neue Formulierungstechnologie) und wissenschaftlich offene Fragestellungen (z. B. eine frühe klinische Studie mit methodisch etabliertem, aber inhaltlich ungewissem Ausgang). In beiden Fällen reicht es aus, wenn das Vorhaben für das Unternehmen neu und ungewiss ist -- der allgemeine Stand der Technik darf dabei als bekannt vorausgesetzt werden. (Auch dies ist primär an der Forschungszulage-Praxis orientiert; die programmspezifische Auslegung kann abweichen.)
Typische Fallstricke
- Zu allgemeine, abstract-klingende Beschreibung der Innovation (wirkt wie ein Abstract statt einer konkreten Projektbeschreibung)
- Vermischung von Routine-Tätigkeiten mit echten FuE-Inhalten im Arbeitsplan
- Risiken werden zu pauschal oder zu marktbezogen statt projektspezifisch beschrieben
Wie IFECTIS die Förderfähigkeit prüft
IFECTIS nimmt vor jeder Beratungsempfehlung eine ernsthafte inhaltliche Prüfung des Vorhabens vor -- fachlich fundiert und unabhängig vom gewählten Programm. Erst danach folgt die Empfehlung zur Antragstellung. Genau das unterscheidet eine seriöse Förderberatung von Anbietern, die unabhängig vom Projektinhalt vollmundige Erfolgsversprechen abgeben.
Prüfen Sie Ihre Optionen mit Ifectis
Rufen Sie uns noch heute an oder senden Sie uns eine E-Mail – wir melden uns umgehend bei Ihnen.
07821/98935-0
info@ifectis.de

FAQ
Reicht es für eine Förderfähigkeitsprüfung, wenn meine Idee für den Markt neu ist?
Nicht zwingend: Entscheidend ist die Neuheit aus Sicht des Unternehmens sowie der technische beziehungsweise wissenschaftliche Ungewissheitscharakter des Vorhabens, nicht allein die Neuheit für den Markt. Der allgemeine Stand der Technik darf dabei als bekannt vorausgesetzt werden.
Was passiert, wenn mein Projekt bei der Prüfung nicht förderfähig ist?
Eine ehrliche Förderfähigkeitsprüfung durch IFECTIS kann auch ergeben, dass ein Vorhaben noch nicht förderfähig ist. IFECTIS zeigt in diesem Fall transparent auf, welche inhaltlichen oder strukturellen Anpassungen nötig wären, um die Förderfähigkeit herzustellen.
Welche fünf Kriterien prüft IFECTIS bei der Förderfähigkeit eines Projekts?
IFECTIS prüft fünf Kriterien: Zielstellung (konkret und abgrenzbar), Abgrenzung des Vorhabens, Neuheit aus fachkundiger Sicht, ein auf die Innovation fokussierter Arbeitsplan sowie konkret auf das Vorhaben bezogene technische Umsetzungsrisiken statt allgemeiner Marktrisiken.
Gelten die Förderfähigkeitskriterien für alle Förderprogramme gleich?
Nein: Die fünf Kriterien sind eine programmübergreifende Orientierung, keine einheitliche Prüfformel. So ist Grundlagenforschung ohne Verwertungsabsicht bei der Forschungszulage und bestimmten EU-Programmen förderfähig, bei ZIM oder KMU-innovativ dagegen nicht.

