Was ist ein ZIM-Kooperationsprojekt?
FuE-Kooperationsprojekte sind gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsprojekte von mindestens zwei Unternehmen oder mindestens einem Unternehmen und einer Forschungseinrichtung. Sie sollen in einer ausgewogenen Partnerschaft durchgeführt werden – alle Partner müssen innovative Leistungen erbringen.
Gefördert wird die Entwicklung innovativer Produkte, Verfahren oder technischer Dienstleistungen ohne Einschränkung auf bestimmte Technologien oder Branchen. Kooperationsprojekte können auch mit ausländischen Partnern durchgeführt werden.
Wer kann teilnehmen – und mit welchem Fördersatz?
Antragsberechtigt für Kooperationsprojekte sind:
- Kleine und mittlere Unternehmen (KMU)
- Weitere mittelständische Unternehmen unter 500 Beschäftigte
- Unternehmen mit unter 1000 Beschäftigte – ausschließlich in Kooperation mit mindestens einem KMU
- Nichtwirtschaftlich tätige Forschungseinrichtungen – als Kooperationspartner von Unternehmen
Die Fördersätze für Unternehmen bei nationalen Kooperationsprojekten reichen von 30 % (weitere mittelständische Unternehmen) bis 55 % (kleine Unternehmen in strukturschwachen Regionen). Bei internationalen Kooperationen erhöhen sich die Sätze um jeweils 5–10 %. Forschungseinrichtungen werden mit einem Fördersatz von 100 % gefördert.
Die maximalen zuwendungsfähigen Kosten
- Für Unternehmen: bis zu 560.000 EUR je Teilprojekt
- Für Forschungseinrichtungen: bis zu 280.000 EUR je Teilprojekt
- Gesamtprojekt: maximal 3.000.000 EUR
Warum Kooperationsprojekte häufig einen Mehrwert bringen
- Know-how bündeln: Unterschiedliche Kompetenzen führen häufig zu besseren Lösungen
- Risiken verteilen: Technische und wirtschaftliche Risiken werden auf mehrere Partner verteilt
- Höhere Fördersätze: Kooperationsprojekte werden höher gefördert als Einzelprojekte
- Forschungszugang: Forschungseinrichtungen bringen Expertise und Infrastruktur ein und werden zu 100 % gefördert
- Internationale Chancen: Kooperationen mit ausländischen Partnern erhalten erhöhte Fördersätze
Ausgewogene Partnerschaft als förderrechtliche Voraussetzung
Eine zentrale Anforderung bei ZIM-Kooperationsprojekten ist die ausgewogene Partnerschaft: Alle beteiligten Partner müssen eigenständige und innovative FuE-Leistungen erbringen. Eine reine Auftragsbeziehung – bei der ein Partner nur ausführt – erfüllt diese Voraussetzung nicht. IFECTIS unterstützt bei der Projektstrukturierung und Rollenverteilung, damit diese Anforderung von Anfang an erfüllt ist.
Die größten Herausforderungen – und wie IFECTIS sie adressiert
Eine der zentralen Hürden ist oft die Innovationshöhe selbst: Neuheit und Risikocharakter eines Vorhabens müssen überzeugend dargestellt und vom Stand der Technik klar abgegrenzt werden – hier bringt IFECTIS regelmäßig entscheidenden inhaltlichen Input ein. Die größten Risiken entstehen durch unklare Verantwortlichkeiten, unterschiedliche Erwartungen der Partner, fehlende Verwertungsstrategien und ungeklärte Schutzrechte. IFECTIS unterstützt bei der Strukturierung belastbarer Kooperationsvereinbarungen – vor Projektbeginn.
Verwertung und Markteinführung
Eine erfolgreiche Entwicklung allein reicht nicht aus. Bereits vor Projektstart sollte geklärt sein: Wer darf Ergebnisse nutzen? Wer besitzt welche Rechte? Wie erfolgt die Vermarktung? Ergänzend zum Kooperationsprojekt können Leistungen externer Dritter zur Markteinführung der Projektergebnisse beantragt werden.
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FAQ
Was ist ein ZIM-Kooperationsprojekt?
Ein gemeinsames FuE-Projekt von mindestens zwei Unternehmen oder mindestens einem Unternehmen und einer Forschungseinrichtung. Alle Partner müssen in ausgewogener Partnerschaft innovative Leistungen erbringen – eine reine Auftragsbeziehung reicht nicht aus. Den Antrag stellt jeder Partner separat beim jeweils zuständigen Projektträger (AiF Projekt GmbH).
Wie hoch ist der Fördersatz für Forschungseinrichtungen?
Forschungseinrichtungen werden bei ZIM-Kooperationsprojekten mit 100 % der zuwendungsfähigen Kosten gefördert – bis zu 280.000 EUR je Teilprojekt. Das macht die Einbindung von Hochschulen und Forschungsinstituten besonders attraktiv.
Welche Fördersätze erhalten Unternehmen bei Kooperationsprojekten?
Bei nationalen Kooperationsprojekten: 30 % (weitere mittelständische Unternehmen) bis 55 % (kleine Unternehmen in strukturschwachen Regionen). Bei internationalen Kooperationen erhöhen sich die Sätze um 5–10 %. Die maximalen zuwendungsfähigen Kosten betragen 560.000 EUR je Teilprojekt.
Was bedeutet "ausgewogene Partnerschaft"?
Alle Partner müssen eigenständige, innovative FuE-Leistungen erbringen. Ein Partner darf nicht lediglich Aufgaben ausführen, die der andere definiert. IFECTIS unterstützt bei der korrekten Strukturierung der Partnerschaft und Rollenverteilung.
Sind Kooperationen mit ausländischen Partnern möglich?
Ja. ZIM fördert auch internationale Kooperationsprojekte und Netzwerke. Deutsche Kooperationspartner können dabei erhöhte Fördersätze erhalten – bis zu 10 % mehr als bei nationalen Projekten.


