Warum die Programmwahl der wichtigste Schritt ist

Bevor überhaupt eine Skizze oder ein Antrag geschrieben wird, entscheidet sich der Erfolg eines Förderprojekts meist schon bei der Wahl des richtigen Programms. Wer das falsche Programm wählt, investiert Wochen in eine Antragstellung, die entweder abgelehnt wird oder wirtschaftlich nicht zum Vorhaben passt.

 

Die vier Schlüsselfaktoren für die Programmwahl

  • Innovationshöhe / Technology Readiness Level (TRL) -- akademische Forschung, Prototyp oder marktnahe Entwicklung?
  • Faktor Zeit -- Vorlaufzeit (1--4 Monate bei einstufigen Verfahren wie der Forschungszulage, 9--12 Monate bei zweistufigen Verfahren) und Projektdauer
  • Faktor Geld -- Budgetgrenzen (z. B. ZIM, EIC Accelerator) vs. weiche Begrenzung; kalkulatorische vs. reale Förderquote
  • Erfolgswahrscheinlichkeit vs. Aufwand -- Rechtsanspruch (Forschungszulage) vs. Wettbewerbsverfahren (ZIM, EIC Accelerator, BMBF-Ausschreibungen)

Wo Sie selbst recherchieren können

Für eine erste Orientierung eignen sich die Förderdatenbank des Bundes (foerderdatenbank.de), die Förderberatung des Bundes "Forschung und Innovation", das EU Funding & Tenders Portal sowie die Webseiten der jeweiligen Landesförderinstitute.

Diese Selbstrecherche ersetzt aber nicht die strategische Einordnung: Programme erscheinen oft attraktiver, als sie für das konkrete Vorhaben tatsächlich sind, wenn man nur auf den maximalen Fördersatz schaut, nicht auf die reale Passung.

Wie IFECTIS den Check durchführt

IFECTIS prüft Unternehmens- und Projektvoraussetzungen systematisch (deutsches Unternehmen/Betriebsstätte, Unternehmensgröße, UiS-Status, Bonität, Innovationshöhe, Zeitrahmen, Kostenstruktur, Partner-/Konsortialstruktur) und leitet daraus die wirtschaftlich vorteilhafteste Fördermaßnahme für das Unternehmen ab -- nicht die für den Berater bequemste.

Prüfen Sie Ihre Optionen mit Ifectis

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FAQ

Was ist der häufigste Fehler bei der Wahl eines Förderprogramms?

Der häufigste Fehler ist, sich allein am höchsten möglichen Fördersatz eines Programms zu orientieren, statt am tatsächlichen Aufwand-Nutzen-Verhältnis und der realistischen Erfolgswahrscheinlichkeit für das konkrete Vorhaben. Ein niedrigerer, aber sicherer Fördersatz ist oft wirtschaftlich sinnvoller.

Welche Faktoren prüft IFECTIS beim Förder­mittel-Check?

IFECTIS prüft beim Förder­mittel-Check vier Schlüsselfaktoren: Innovationshöhe beziehungsweise Technology Readiness Level, den Faktor Zeit (Vorlaufzeit und Projektdauer), den Faktor Geld (Budgetgrenzen und reale Förderquote) sowie die Erfolgswahrscheinlichkeit im Verhältnis zum Antragsaufwand.

Wie lange dauert ein Förder­mittel-Check bei IFECTIS?

Das unverbindliche Erstgespräch zum Förder­mittel-Check nimmt in der Regel ein bis zwei Gespräche in Anspruch. Anschließend erhält das Unternehmen eine erste Einschätzung, welches Förderprogramm -- etwa ZIM, Forschungszulage oder KMU-innovativ -- am besten passt.