Innovationsförderung in Bayern
Bayerische Unternehmen -- ob in München, Nürnberg oder der Fläche -- können auf ein eigenständiges, technologieoffenes Landesförderprogramm zurückgreifen: das Bayerische Technologieförderungsprogramm plus (BayTP+). Es richtet sich an Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit weniger als 400 Mitarbeitenden und fördert die Entwicklung technologisch neuer oder deutlich verbesserter Produkte und Verfahren. Der Fördersatz richtet sich nach Forschungsart und Unternehmensgröße: Für experimentelle Entwicklung liegt der Basissatz bei 25 %, für industrielle Forschung bei bis zu 50 %, jeweils mit Boni von +10 Prozentpunkten für mittlere und +20 Prozentpunkten für kleine Unternehmen. Diese Sätze sind gesetzliche Höchstwerte -- die real erzielte Förderquote hängt von der konkreten Kostenstruktur des Vorhabens ab (siehe unsere Einordnung zu kalkulatorischer vs. realer Förderquote). Die Richtlinie wurde zum 1. Januar 2026 angepasst (u. a. höhere ansetzbare Personalkostenpauschalen) und gilt nach der Verlängerung vom Dezember 2025 bis zum 31. Dezember 2029.
Ergänzend bietet die LfA Förderbank Bayern weitere Innovationsfinanzierungen (Darlehen, Beteiligungskapital). Der Förderlotse Bayern von Bayern Innovativ bündelt darüber hinaus eine zentrale Übersicht über weitere bayerische Förderprogramme neben BayTP+ und ist erste Anlaufstelle samt kostenloser Hotline.
Bundesprogramme -- auch in Bayern die tragenden Säulen
ZIM, Forschungszulage und KMU-innovativ stehen bayerischen Unternehmen selbstverständlich ebenso offen wie bundesweit. Sie stehen unabhängig von BayTP+ zur Verfügung -- im Einzelfall prüft IFECTIS, welche Kombination aus Landes- und Bundesprogramm wirtschaftlich am sinnvollsten und beihilferechtlich sauber abgrenzbar ist.
Wie IFECTIS bayerische Unternehmen unterstützt
IFECTIS begleitet bayerische Unternehmen sowohl bei der Wahl zwischen BayTP+, ZIM und Forschungszulage als auch bei der praktischen Antragstellung -- von der Projektkonzeption über die Skizze bis zur vollständigen Projektadministration.
Prüfen Sie Ihre Optionen mit Ifectis
Rufen Sie uns noch heute an oder senden Sie uns eine E-Mail – wir melden uns umgehend bei Ihnen.
07821/98935-0
info@ifectis.de

FAQ
Was ist der Unterschied zwischen BayTP+ und dem Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM)?
BayTP+ ist ein bayerisches Landesprogramm ohne feste Gesamtbudgetgrenze für allgemeine Technologieentwicklung, während ZIM ein bundesweites Programm mit eigener Fördersatztabelle nach Unternehmensgröße und Projektart ist. Je nach Vorhaben passt das eine, das andere oder eine im Einzelfall geprüfte Kombination aus beiden Programmen besser.
Wie hoch ist der Fördersatz bei BayTP+ (Bayerisches Technologieförderungsprogramm plus)?
Der Fördersatz bei BayTP+ richtet sich nach Forschungsart: Für experimentelle Entwicklung liegt der Basissatz bei 25 Prozent (bis 45 Prozent für kleine Unternehmen), für industrielle Forschung bei bis zu 50 Prozent Basis (bis 70 Prozent für kleine Unternehmen). Stand der Richtlinie ist Januar 2026.
Wer kann BayTP+ beantragen?
Antragsberechtigt bei BayTP+ sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit weniger als 400 Mitarbeitenden und Sitz oder Niederlassung in Bayern; kleine und mittlere Unternehmen werden bevorzugt gefördert. Gefördert wird die Entwicklung technologisch neuer oder deutlich verbesserter Produkte, Produktionsverfahren und wissensbasierter Dienstleistungen.
Was ist der Förderlotse Bayern?
Der Förderlotse Bayern von Bayern Innovativ ist eine zentrale, kostenlose Anlaufstelle, die bayerischen Unternehmen einen Überblick über Förderprogramme jenseits von BayTP+ verschafft, etwa Darlehen und Beteiligungskapital der LfA Förderbank Bayern. IFECTIS ergänzt diese Erstorientierung um die konkrete Antragsbegleitung.
